Aktuelles

Neuigkeiten bei LARS

Einfacher Bebauungsplan, Stadt Friedberg, Ortsteil Haberskirch

Für die Stadt Friedberg erstellen wir aktuell einen einfachen Bebauungsplan. Ziel des Bebauungsplanes ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den geplanten Umbau der Gemeindeverbindungsstraße Friedberg-Derching im Westen des Ortsteils Haberskirch zu schaffen, um die verkehrliche Situation im Kreuzungsbereich zur Ortseinfahrt zu entschärfen. Zudem werden im Bebauungsplan Vorgaben getroffen, um das vorhandene attraktive Orts- und Landschaftsbild, insbesondere die regional- und dorftypische Gestaltung der Einfriedungen am sensiblen Ortseingang, zu wahren bzw. zu erreichen. Vor allem sollen visuelle Beeinträchtigungen der denkmalgeschützten Wegkapelle an der St.-Stefan-Straße, minimiert und deren optische Wirkung gesichert werden. Durch die getroffenen Festsetzungen entspricht der Bebauungsplan einem einfachen Bebauungsplan gem. § 30 Abs. 3 BauGB, wodurch sich die Zulässigkeit von Vorhaben nach den im Bebauungsplan getroffenen Festsetzungen, im übrigen aber nach § 34 BauGB richtet. Der Vorentwurf des Bebauungsplanes befindet sich aktuell in der frühzeitigen Beteiligung.

28. November 2022

24. November 2022

Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Freiflächenphotovoltaikanlage Haslach" in Rot an der Rot

Das Thema Freiflächenphotovoltaik beschäftigt uns vor dem Hintergrund des Ausbaus der erneuerbaren Energieerzeugung in letzter Zeit immer stärker. Im vorliegenden Fall beabsichtigt die Gemeinde Rot an der Rot eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche südwestlich des Ortsteils Haslach für eine PV-Anlage zur Verfügung zu stellen. Vorhabenträger ist die EnBW Solar GmbH. Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden auf ca. 10,0 ha (davon ca. 8,4 ha reine Aufstellfläche für Module) die erforderlichen planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Aufgrund der Größe der Fläche kann eine Leistung von ca. 8 MWp erwartet werden.

Im Rahmen einer vertieften Artenschutz-Erfassungen wurde auf der Planfläche ein Brutpaar der Feldlerche festgestellt. Durch ein geeignetes Maßnahmenkonzept auf einer Fläche westlich der PV-Anlage wird ein neues Bruthabitat angeboten, auf welches das Feldlerchenpaar ausweichen kann und seinen Fortbestand ermöglicht. Somit können Klimaschutz und Artenschutz in Einklang gebracht werden!

Um unseren Beitrag zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien zu leisten, haben wir unsere Kompetenzen gebündelt. Mehr Infos finden Sie hier!

Modellprojekt: Untersuchung der Handlungsspielräume zur künftigen Entwicklung der Wohngebiete in Gröbenzell

Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gröbenzell eine städtebauliche Analyse der etwas anderen Art erarbeiten zu dürfen: Das im Großraum München gelegene Gemeindegebiet steht unter anhaltend großem Siedlungs- und Entwicklungsdruck, charakterisiert sich aber gleichzeitig auch durch seinen ortsbildprägenden Baumbestand. Für die Entwicklung der gemeindlichen Wohngebiete wird daher das Ziel der verstärkten Innenentwicklung bei gleichzeitiger Wahrung des grünen Charakters verfolgt.
Unsere spannende Aufgabe ist es, in einem vom Freistaat geförderten Modellprojekt, eine Antwort auf die daraus resultierende Frage zu finden, ob dieses Ziel über den Beibehalt der Bebauungspläne in ihrer jetzigen Form erreichbar ist, oder ob es deren Überarbeitung bedarf. Hierfür haben wir verschiedene Szenarien für ausgewählte Teilbereiche erarbeitet, anhand derer vergleichbar aufgezeigt wird, wie sich die Wohngebiete mitsamt dem Baumbestand bei unterschiedlichen Anpassungen des aktuellen Baurechts künftig entwickeln könnten. In einem nächsten Schritt führen wir diese Szenarien in die formelle Planung und erarbeiten die entsprechend benötigten Bebauungsplanänderungen mit ihren Festsetzungen.

17. November 2022

16.November 2022

Flächennutzungsplan der Gemeinde Benningen

Schon im Jahr 2015 hat die Gemeinde Benningen den Beschluss zur Gesamtfortschreibung ihres Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan gefasst. Inhaltlich aufgebaut wurde der Flächennutzungsplan auf den zwischen 2016 und 2021 erarbeiteten Zielen zur Dorferneuerung sowie des städtebaulichen Rahmenplanes (Altortbereich von Benningen). Sämtliche dieser Planungsprojekte bauen thematisch aufeinander auf und wurden zwischen 2016 und 2021 im Zuge eines intensiven Planungs- und Bürgerbeteiligungsprozesses gemeinsam mit den Bürgern und dem Gemeinderat erarbeitet. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie in unseren Referenzen

Wachsende Herausforderungen erfordern neue Wege!

Nachdem der Ausbau der Erneuerbaren Energien in jüngster Zeit deutlich an Schwung gewonnen hat und die Schaffung sowie die Steuerung der Voraussetzungen zur Errichtung von Wind- und PV-Anlagen immer dringender und komplexer wird, möchten wir als Büro unseren Beitrag zur Energiewende leisten. Aus diesem Grund hat sich unser Büro entschlossen, die hierfür erforderlichen Tätigkeiten in einem eigenen Fachbereich Erneuerbare Energien zu bündeln und auszubauen. In diesem neuen Fachbereich wird zukünftig unsere bisher schon vorhandene planerische Expertise zu diesem Thema konzentriert, darüber hinaus soll dieses Arbeitsfeld auch personell deutlich ausgebaut werden. Die Leistungen reichen dabei von Alternativenprüfungen, über sämtliche notwendigen faunistischen und floristischen Kartierungen, landschaftsplanerische Beurteilungen bis hin zur bauleitplanerischen Sicherung der einzelnen Projekte. Mit dieser Bündelung hoffen wir, sowohl den Gemeinden als auch Projektanten noch gezielter und effektiver zur Seite stehen zu können. Ausführlichere Informationen zu unserem neuen Fachbereich finden Sie unter Leistungen > Erneuerbare Energien. Sie haben Lust darauf, uns im neuen Fachbereich tatkräftig zu unterstützen? Dann bewerben Sie sich hier als Biologe, Landschaftsplaner oder Stadtplaner gleich auf unsere neu geschaffenen Stellen und verstärken Sie unser sympathisches Team!

01. November 2022

28. Oktober 2022

3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1a „Am südlichen Ortsrand“ in Burgberg im Allgäu

Anlass der Bebauungsplanänderung ist eine Bauvoranfrage für die behandelten Grundstücke. Geplant ist der Abriss der Bestandsgebäude und der Neubau von zwei Wohngebäuden mit jeweils bis zu 8 Wohneinheiten im gebietstypischen Baustil. Aufgrund der gültigen Festsetzungen ist diese Bebauung planungsrechtlich derzeit nicht zulässig, da sie nicht in die auf den Grundstücken festgesetzten Baugrenzen passt und im nördlichen Bereich bisher nur 2 Wohneinheiten zulässig sind. Um die geplante Bebauung im Sinne einer maßvollen Nachverdichtung zu ermöglichen, ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.

Baubeginn in der Schulstraße in Berkheim

Pünktlich zum Beginn der Schulferien begannen die Bauarbeiten in der Schulstraße in Berkheim mit dem Ziel, möglichst bereits zum Beginn des neuen Schuljahres die Zufahrt für den Schulbus wieder freigeben zu können. Neben der Erschließung des neuen Baugebietes im Süden soll mit der Baumaßnahme insbesondere die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg deutlich erhöht werden.

02. August 2022

29. Juli 2022

Naturschutzfachkartierung Memmingen

Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und der kreisfreien Stadt Memmingen führt LARS consult in den Jahren 2021 und 2022 umfangreiche faunistische Erfassungen im Stadtgebiet Memmingen durch. Die Datenerhebung dient dem Monitoring der Bestandsentwicklung als Grundlage für die Erstellung der bayernweiten Roten Listen sowie zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und für die Bewertung künftiger Planungen und Eingriffe. In einem standardisierten Verfahren werden Amphibien, Heuschrecken, Libellen, Reptilien, Tagfalter und Widderchen erhoben. Die Daten aller Zielarten werden in PC-ASK eingegeben. Zusätzlich werden Flächenshapes für die Lebensraumabgrenzung der Zielarten generiert.

ELER-Zuschuss für die Neugestaltung des Ortsbereichs in Dilpersried gesichert

Über eine erfolgreiche Beantragung von ELER-Fördermitteln können wir uns auch gemeinsam mit der Gemeinde Lautrach freuen. Nach der Einreichung der Entwurfsunterlagen für die Neugestaltung des Ortsbereichs in Dilpersried beim Amt für Ländliche Entwicklung folgte nun die Förderzusage. Somit kann die Erneuerung der Ortsstraße in Dilpersried für einen Straßenzug von rund 560 m mit den zugehörigen Randbereichen beginnen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Monaten bis zur Fertigstellung der Maßnahme.

01. August 2022

27. Juli 2022

Baufortschritt bei der Neugestaltung der Ortsmitte in Markt Sulzberg

Auch auf unserer aktuell größten Baustelle geht es mit großem Tempo vorwärts. Die Pflasterarbeiten auf dem großen südlichen Dorfplatz zwischen Rathaus, Kirche, Jugendtreff und Gastwirtschaft nähern sich dem Ende, der neue Bachverbau mit Fertigbetonwänden entlang der Jodbadstraße wird gerade gesetzt und der Zugang zum Sulzberger Bach mit Sitzstufenanlage und Kneippbecken westlich des Rathauses nimmt ebenfalls bereits Formen an.

ELER-Zuschuss gesichert für Neugestaltung der Illertissener Straße in Jedesheim

Wir freuen uns zusammen mit der Stadt Illertissen sehr über die Zusage von ELER-Fördermitteln für die Neugestaltung der Illertissener Straße im Ortsteil Jedesheim. In der Rekordzeit von nur vier Monaten wurde das voraussichtlich 1,7 Mio. € teure Projekt ab Auftragserteilung bis zur Entwurfsreife gebracht und der Förderantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung gestellt. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Verantwortlichen der Stadt Illertissen sowie des Amtes für Ländliche Entwicklung für die immer gute und konstruktive Zusammenarbeit, ohne die ein Projekt in diesem Umfang in dieser Zeit nicht umzusetzen gewesen wäre. Auch nach der Förderzusage bleibt der Zeitplan ambitioniert. In nur 24 Monaten muss die geförderte Maßnahme vollständig ausgeführt und schlussgerechnet sein. Neben der Planung der Verkehrsanlagen wurde LARS consult auch mit der Planung der Ver- und Entsorgungsanlagen (Kanal und Wasserleitung) beauftragt, die im Zuge der Straßenbauarbeiten ebenfalls mitausgeführt werden sollen. Bereits im Herbst diesen Jahres sollen die Bauarbeiten am rund 700 m langen Straßenzug beginnen.

22. Juli 2022

26. Juli 2022

Hydromorphologische Aufwertung des Ringelsbaches bei Grabus (Gemeinde Sontheim)

Im Rahmen eines Neubaus der Straßenüberführung über die Bahnlinie Memmingen – Buchloe – München wurde zum Ausgleich der Bachüberbauung eine hydromorphologische Aufwertung des oberen Ringelsbachabschnittes durchgeführt. Unser Büro ist hier im Auftrag der DB-Netz AG für das erforderliche wasserrechtliche Genehmigungsverfahren sowie die ökologische Baubegleitung zur Umsetzung der Bachrenaturierung tätig. Schwerpunktmäßig wurde der bislang geradlinige Bachabschnitt in einen abwechslungsreichen, geschwungenen Bachlauf nach historischen Verlauf modelliert und mit Totholzstrukturen sowie hydraulisch wirksamen Vorländern aufgewertet.  Zum Aufbau eines naturnahen Uferbegleitgehölzes wurde eine Initialpflanzung mit gebietsheimischen Gehölzen durchgeführt. Bei der Ausführung der Straßenüberführung wurde der Durchlass u. a. für den Biber optimiert.Die Renaturierungsmaßnahmen sind weitestgehend abgeschlossen.

Die oben stehenden Bilder zeigen den Bachlauf vor und nach der Maßnahme

Ausgleichs- und Ökokontofläche für die Stadt Vöhringen

Im Zuge des derzeit in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans "Wohngebiet Kranichstraße West" in Vöhringen wurde ein etwa 1,2 ha großes Grundstück als Ausgleichsfläche überplant. Die im Zuge dieser Ausgleichsflächenkonzeption geplante Pflanzung eines Klimawaldes für die Stadt Vöhringen mit gebuchtetem, gestuftem Waldrand, die Aufweitung eines bestehenden Grabens in Verbindung mit der Anlage von wechselfeuchten Flachmulden und die Pflanzung von gewässerbegleitenden Gehölzstrukturen wurden bereits im letzten Herbst umgesetzt. Der anfallende Aushub wurde dabei auf dem Wiesenstreifen zwischen Waldrand und Bach verteilt, der Bereich wird zukünftig extensiv bewirtschaftet und soll sich zu einem artenreichen Grünland entwickeln. Der erforderliche Ausgleich für den o. g. Bebauungsplan konnte dadurch vorgezogen, also schon vor Satzungsbeschluss geschaffen werden, der verbleibende Flächenüberschuss, der nicht für das Vorhaben benötigt wird, wird als Ökokontofläche für die Stadt Vöhringen eingebucht.

18. Juli 2022

20. Juli 2022

Gemeinde Sontheim plant Bachrenaturierung

Im Zuge einer Ausgleichsflächenplanung für einen aktuell im Verfahren befindlichen Bebauungsplan in Attenhausen (Gemeinde Sontheim) soll die Renaturierung des Attenhauser Bachs umgesetzt werden, der zukünftig wieder in Anlehnung an den ursprünglichen Verlauf mäandrieren und naturnah ausgestaltet werden soll. Die gewässerbegleitenden Flächen sollen als wertvolle Biotopstrukturen gestaltet und so eine erhebliche Verbesserung der Habitatausstattung des Gewässerlebensraumes bewirkt werden. In der Sitzung des Gemeinderats Sontheim am 30.05.2022 wurde ein entsprechender Gestaltungsvorschlag einstimmig befürwortet. Wir freuen uns auf die weitere Planung dieser Gewässerrenaturierung mit der Gemeinde Sontheim um dort gemeinsam Naturschutz, Hochwasserschutz und Klimaanpassung umzusetzen.

Schwalbenhaus in Klosterbeuren

In Klosterbeuren mussten im Rahmen der energetischen Sanierung eines Wohnhauses die Nester der größten Mehlschwalbenkolonie des Ortes weichen. Als Ausgleich errichtete die Hubert + Thomas Thater GbR ein sechs Meter hohes Schwalbenhaus mit über 56 „Neubauwohnungen“. Seit dem Frühjahr hofften wir, dass die Ausgleichsmaßnahme angenommen wird und sind nun einerseits erleichtert, dass die Maßnahme funktional ist und die Kolonie vor Ort gehalten werden konnte und andererseits das Wohnhaus und dessen Mieter etwas vom Schwalbenkot entlastet werden konnten. Mehr zum Projekt und aktuelle Videos finden Sie hier in unseren Referenzen

11. Juli 2022

24. Juni 2022

Kommunale Biotopverbundplanung für die Gemeinde Maselheim

Wir freuen uns, die Gemeinde Maselheim bei der Erstellung einer kommunalen Biotopverbundplanung auf Grundlage des Fachplanes Landesweiter Biotopverbund unterstützen zu dürfen. Die am 31. Juli 2020 in Kraft getretene Änderung des Naturschutzgesetzes Baden-Württemberg sieht in § 22 vor, auf der Grundlage des Fachplans Landesweiter Biotopverbund ein Netz räumlich und funktional verbundener Biotope zu schaffen. Der funktionale Biotopverbund soll schrittweise ausgebaut werden und bis zum Jahr 2023 mindestens 10 Prozent, bis zum Jahr 2027 mindestens 13 Prozent und bis zum Jahr 2030 mindestens 15 Prozent der Offenlandfläche in Baden-Württemberg umfassen. Die kommunale Biotopverbundplanung stellt die notwendigen räumlichen und funktionalen Zusammenhänge zwischen den Biotopen dar und bezieht weitere bereits vorhandene Datengrundlagen und Planungen ein. Sie konzentriert sich auf die Kernflächen und -räume des Offenlandes und der Gewässerlandschaften sowie deren funktionale Verbindung und auf die verbundrelevanten, regionalspezifischen Zielarten. Bestandteil der kommunalen Biotopverbundplanung ist ein Maßnahmenkonzept, gegliedert in Schwerpunkträume, eine Maßnahmenliste und Steckbriefe für die prioritär umzusetzenden Maßnahmen. Letztere stellen die Grundlage für die Maßnahmenumsetzung dar.

Neugestaltung des Dorfplatzes in Amberg

Nach fünfjähriger Planungs- und Bauphase wird am kommenden Sonntag der neue Dorfplatz zusammen mit dem ebenfalls neuen Dorfgemeinschaftshaus feierlich eingeweiht. Wir gratulieren der Gemeinde herzlich zur gelungenen neuen Ortsmitte, die wir maßgeblich mit unseren Ideen mitgestalten durften. Entstanden ist ein attraktiver Dorfplatz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer Vielzahl unterschiedlicher Nutzungen: Eine multifunktionale Platzfläche im direkten Umgriff um das neue Dorfgemeinschaftshaus, die im alltäglichen Betrieb als Biergarten für die dort untergebrachte Gastwirtschaft dient und bei Anlässen als Festplatz dienen kann. Ein daran anschließender attraktiver, eingegrünter Spielplatz. Und nicht zuletzt das Herzstück des Platzes: Die Öffnung und Neugestaltung des bisher verrohrten „Kleinen Hungerbaches“ mit Sitzstufen und integriertem Kneipp-Tretbecken. Mehr Bilder und Informationen zum Projekt finden Sie in unseren Referenzen

07. Juli 2022

01. Juni 2022

Wir sind Preisträger beim Wettbewerb Rosenviertel in Memmingen!

Ein neues Stadtquartier wird dem östlichen Auftakt der Memminger Altstadt in Zukunft eine Adresse geben. Gemeinsam mit F64 Architekten aus Kempten und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten aus München sind wir mit unserem Beitrag beim zweistufigen Realisierungswettbewerb für das neue „Rosenviertel“ als einer von drei Preisträgern hervorgegangen. Zentrale Idee unseres städtebaulichen Entwurfs ist das Zurückspringen der Gebäudelinie auf die historische Situierung der Stadtmauer. Somit wird der bestehenden Bahnhofstraße mehr Raum gegeben: neue Aufenthaltsqualitäten und ein Vorplatz für die MEWO-Kunsthalle entstehen in Ergänzung zum neuen, heterogenen Stadtquartier. Mehr Informationen zum Konzept unter Referenzen

Neugestaltung des Rübezahlplatzes in Memmingen

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung erarbeiteten wir Ideen für die Neugestaltung des Rübezahlplatzes in Memmingen. Der sensible Umgang mit der wechselvollen Geschichte und dem historischen Baumbestand des Platzes bei einer gleichzeitig qualitätvollen Weiterentwicklung zu einem modernen Quartiersplatz stand bei unseren Überlegungen im Vordergrund: Geschichte bewahren und gleichzeitig Neues zulassen. Das Ergebnis ist ein Platz, der sich in seiner geradlinigen Formensprache und seinen großen grünen und unversiegelten Flächen am historischen Vorbild orientiert. Gleichzeitig jedoch moderne Formen der Freizeitgestaltung mit einem großen Spielplatz und Outdoorfitnessgeräten für alle Altersgruppen bereitstellt und zur Begegnung und zum Verweilen einlädt.

20. Mai 2022

12. Mai 2022

Flächennutzungsplan der Gemeinde Durach

In der Gemeinde Durach soll ein neuer Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan aufgestellt werden. Wir freuen uns die Gemeinde Durach bei der Planung begleiten zu dürfen! Denn die Randlage zur Stadt Kempten, die besonderen landschaftlichen Qualitäten am Fuße der Alpen und aktuell brisante Fragestellungen zu Themen wie Siedlungsentwicklung und Klimaanpassung machen die Erarbeitung von Landschaftsplan und Flächennutzungsplan zu einer besonders spannenden und interessanten Aufgabe! Der Flächennutzungsplan bildet die sogenannte vorbereitende Bauleitplanung der Kommune. Ziel der Planung ist es, geplante Bodennutzungen sowie die örtlichen Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Gemeindegebiet für einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren darzustellen.

Bio-Legehennen-Auslauf mit PV-Anlage Todtenberg in Dietmannsried

Ziel der Planung war die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage in Kombination mit landwirtschaftlicher Nutzung (Bio-Legehennenhaltung).Hierfür wurde von uns der vorhabenbezogene Bebauungsplan sowie die Flächennutzungsplanänderung erarbeitet. Aufgrund der Lage im topgraphischen und landschaftlich hochwertigen Allgäu lag ein Schwerpunkt in der Standort- und Alternativenprüfung. Durch die Errichtung der PV-Anlage kann - ergänzend zur Energiegewinnung - eine Optimierung der Flächennutzung erzielt werden: die Fläche dient zugleich als Auslauf für bis zu 5.000 Legehehennen, welche unter den Modulen und Gehölzhecken Beschattung, Schutz vor Witterung oder Raubvögeln finden. Durch diese kombinierte Nutzung dient das Vorhaben zugleich einer langfristigen Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation des ansässigen landwirtschaftlichen Betriebs im Ortsteil Todtenberg. Geplant ist eine Anlage mit einer Gesamtleistung von 3,68 MWP. Der notwendige ökologische Ausgleich wird ebenfalls innerhalb des Geltungsbereiches erbracht und dient zugleich der Eingrünung des Areals (Hochstaudenflur, Streuobst, Extensivgrünland, standortgerechte Gehölze etc.)

23. April 2022

22. April 2022

Bürgerbeteiligung zum Projekt "Gennach erleben" in Dösingen

Im Ortsteil Dösingen der Gemeinde Westendorf soll die durch das Dorf fließende Gennach auf einer Länge von rund 700 Metern ökologisch und gestalterisch aufgewertet werden. Der bisher, durch dichten Bewuchs und steile Ufer kaum wahrnehmbare Bach soll für die Bürger*innen erlebbar gemacht werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie potenziellen Fördergebern (Wasserwirtschaftsamt Kempten sowie Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben) erarbeitete LARS consult erste Konzepte und Vorentwürfe, die nun in einer Informationsveranstaltung interessierten Bürger*innen vorgestellt wurden. Dabei hatten die Anwesenden Möglichkeit Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen, die in der weiteren Planung mitberücksichtigt werden. Vorgesehen sind neben einem bachbegleitenden Fußweg unter anderem Bachaufweitungen und Mäander, der Einbau von Kiesinseln, Uferabflachungen, ein kleiner innerörtlicher Dorfplatz, ein Wasserspielplatz sowie ein Grillplatz am Dorfstadl.

Neugestaltung des Dorfplatzes in Amberg bei Buchloe

Der Dorfplatz um das neue Dorfgemeinschaftshaus in Amberg nimmt Gestalt an. Vergangene Woche wurden die Tiefbau- und Pflanzmaßnahmen abgeschlossen und mit den Schlosser- und Holzbauarbeiten begonnen. Zentrale Bausteine der Neugestaltung waren die Öffnung des kleinen Hungerbaches entlang des Platzes, die Anlage von hochwertiger Flächen für die Außenbewirtung um das Dorfgemeinschaftshaus sowie die Realisierung eines attraktiven Kinderspielplatzes in der neuen Ortsmitte.

21. April 2022

20. April 2022

Bebauungsplan Nr. 47 "Gewerbegebiet Nordost IV" in Schwabmünchen

Die Stadt Schwabmünchen beabsichtigt in Mittelstetten, im direkten Anschluss an das bereits bestehende „Gewerbegebiet nördlich der Kreisstraße A30“ (Bebauungsplan Nr. 26) auf einer Fläche von 6,4 ha die planungsrechtlichen Grundlagen für die Erweiterung kommunaler Gewerbeflächen zu schaffen. Die geplanten Gewerbeflächen (GE) sollen vorrangig der Bedarfsdeckung bzw. erforderlichen Erweiterungen von ortsansässigen Betrieben dienen. Gleichzeitig sollen die baurechtlichen Grundlagen für einen Kreisverkehr geschaffen werden, durch welchen die Erschließungsstraße des Gewerbegebietes, die Weiterführung der Gottlieb-Daimler-Straße, an die Kreisstraße A 30 angebunden wird.

Bebauungsplan Nr. 12 "Schwabmünchner Straße / Kirchheimer Straße" in Mittelneufnach

Die bestehende Siedlungsstruktur Mittelneufnachs ist geprägt durch die besondere topographische Lage in den Stauden und die historische Entwicklung der Gemeinde aus zwei Haufendörfern östlich und westlich der Neufnach. Bestimmend für das Ortsbild sind nach wie vor kräftige, zweigeschossige Baukörper mit prägenden, ungestörten Dachflächen. Die ursprünglich landwirtschaftlichen Anwesen zeigen noch vielfach die charakteristische Form eines sog. Langhauses bzw. eines mittelschwäbischen Mittertennhauses. Ziel des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes ist es, eine maßvolle Nachverdichtung und Realisierung aktueller Wohnformen wie Geschosswohnungsbauten zu ermöglichen, gleichzeitig aber die dörfliche Siedlungs- und Baustruktur zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund wurden die verschiedenen Interessens der Eigentümer, betroffenen Nachbarn und Anwohner intensiv in die Planungsüberlegungen eingebunden und zielgerecht abgewogen.

13. April 2022

05. April 2022

Pflege- und Entwicklungsplan für den Schlosspark Linderhof im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Bildrechte: Bayernatlas, geoportal.bayern.de

In Kooperation der Regierung von Oberbayern und der Bayerischen Seen- und Schlösserverwaltung führt 2022 LARS consult in der Vegetationsperiode eine Bestandserhebung schützenswerter Arten und Biotope im historischen Schlosspark Linderhof durch. Auf Basis der Erfassungsergebnisse leitet LARS consult notwendige Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung ab. Es werden die Vegetation mit einer vertieften Aufnahme naturschutzfachlich relevanter Pflanzenarten, Großpilze, die Fledermausfauna, Tag- und Nachtfalter, xylobionte Käfer und Schwebfliegen bearbeitet.

Für die Erfassungen hat LARS consult mit Ralf Bolz (Nachtfalter), Dieter Doczkal (zool. Staatssammlung München, Schwebfliegen) und Joachim Hable (Schwebfliegen), Peter Karasch (Pilze) sowie Dr. Jürgen Schmidl (xylobionte Käfer) ein Team bayernweit anerkannter Spezialisten zusammengestellt. Die weiteren Gruppen bearbeitet LARS consult mit seinen bürointernen Experten Britta Richert (Vegetation, Pflanzen), Simon Lober (Habitatstrukturen in Bäumen), Andrea Schewe (Fledermausfauna), Maximilian von Vequel-Westernach (Tagfalter) und Martin Königsdorfer (Projektleitung, Tagfalter).

Aktueller Nachweis des Scharlach-Plattkäfers in den Donauauen bei Donauwörth

Im Rahmen des Renaturierungsprojekt DonAuRevive plant das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth im Landkreis Donau-Ries eine historische Donauschlinge wieder an die Donau anzubinden. Dabei werden von LARS consult umfangreiche Erfassungen, u.a. zu xylobionten Käfern, durchgeführt. Im März 2022 konnte dabei unsere Mitarbeiterin Evelyn Ullrich, B.Sc. Biologie, den Scharlach-Plattkäfer (Cucujus cinnaberinus) nachweisen. Der Käfer lebt insbesondere in Bach- und Flusstälern innerhalb der Weichholzaue. Dort entwickeln sich die Larven unter feuchten und morschen Rindenbereichen. Es handelt sich um eine nach der FFH-Richtlinie (Anhänge I und IV) europaweit geschützte Art, die deutschlandweit vom Aussterben bedroht ist. Der Scharlachkäfer ist in Deutschland, wie auch in ganz Europa, nur lokal verbreitet und selten. In Bayern scheint die Art einen Verbreitungsschwerpunkt zu haben. Hier gilt sie nicht als gefährdet, wenngleich auch in Bayern bisher nur wenige Nachweise und die Verbreitung der Art nicht abschließend geklärt ist. Um so erfreulicher, dass LARS consult die Art in der aktuellen Untersuchung nachweisen konnte.

04. April 2022

01. April 2022

Bebauungsplan mit Grünordnung „Schildäcker 2" in Rot an der Rot

Da die hohe Nachfrage an Bauplätzen für die ortsansässige Bevölkerung trotz entsprechender Bemühungen der Gemeinde um innerörtliche Verdichtung nicht gedeckt werden kann, möchte die Gemeinde am südlichen Ortsrand des Hauptortes ein Allgemeines Wohngebiet (WA) schaffen. Der Standort zeichnet sich durch seine besondere Hanglage am südlichen Ortsrand aus. Als Fortführung des bereits vorhanden Baugebietes eignet sich der Bereich aus städtebaulicher Sicht für eine Wohnnutzung. Neben der Integration der geplanten Bebauung in die Hanglage wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Sichtachse zur denkmalgeschützten Klosteranlage von der L 300 kommend, soweit wie möglich freizuhalten und die Fernwirkung möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Umweltbaubegleitung zu Ausgleichsmaßnahmen in der Tongrube Mengen

Aktuell begleitet LARS consult im Auftrag der Max Wild GmbH die Gestaltung von verschiedenen Ausgleichsmaßnahmen in der ehemaligen Tongrube Mengen. In den vergangenen Jahren siedelten sowohl Uferschwalben als auch Bienenfresser in den westexponierten Steilwänden der Tongrube. Durch aufkommende Gehölze am Fuße des Steilhangs verschlechtert sich der Bestand der Uferschwalbe und des Bienenfressers dort zusehends. Aus diesem Grund wurde im Februar 2022 eine neue Brutwand am Südende der Grube hergestellt.

31. März 2022

30. März 2022

Sie wandern wieder

Für zahlreiche Projekte kartieren wir Amphibien. Unter anderem untersuchen wir aktuell im Rahmen eines Monitorings an der St2020, ob Leiteinrichtungen funktionsfähig sind und Ersatzlaichhabitate von der Artengruppe angenommen werden.

Bodenschutzkonzept in Kirchberg

Für einen landwirtschaftlichen Betrieb im Raum Kirchberg an der Iller erstellten wir im Rahmen eines Bauvorhabens im Außenbereich ein Bodenschutzkonzept, um einen sparsamen und schonenden Umgang mit dem wertvollen Boden zu gewährleisten. Zur Bewertung der Bodeneigenschaften und Abgrenzung der Horizonte wurden detaillierte bodenkundliche Profilaufnahmen nach der Kartieranleitung (KA5) durchgeführt. Das Konzept beschreibt umfangreiche Maßnahmen zum Schutz des Bodens bei Abtrag, Lagerung und Wiedereinbau sowie vor Verdichtung und Vernässung. Zudem beinhaltet es eine Massenbilanz des Bodenanfalls, ein Verwertungskonzept für die einzelnen Bodenhorizonte und eine zugehörige planerische Darstellung. Mit dem Konzept konnte der Eingriff in das Schutzgut Boden bestmöglich minimiert und der Erhalt der Bodenfunktionen auf größtmöglicher Fläche gesichert werden. Darüberhinaus konnte der abgetragene Oberboden auf einem anderen Acker mit ähnlicher Bodenart zur Verbesserung der Bodenfunktionen genutzt werden. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie in unseren Referenzen.

25. März 2022

24. März 2022

Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 62 „Pfronten-Halden – Chalets Zugspitzblick“ in Pfronten

Bildrechte: Hr. Architekt Otto W. Blender

Die Gemeinde Pfronten plant die Ausweisung eines Sondergebiets mit der Zweckbestimmung Beherbergungsbetrieb zur Ermöglichung einer Betriebserweiterung eines bestehenden Hotels. Dies soll neben der Stärkung der kommunalen Wirtschaftsstruktur zur Deckung des Angebots im Beherbergungsgewerbe beitragen und wohnortnahe Arbeitsplätze im Hotelgewerbe sichern. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Pfronten wird im Parallelverfahren geändert. Der Standort, der sich durch eine nach Süden ausgerichtete Hanglage mit Blick auf das Zugspitzmassiv auszeichnet, grenzt an bereits bestehende Beherbergungsbetriebe an und erweitert somit aus städtebaulicher Sicht das Angebot sinnvoll. Durch die geplante größtenteils eingeschossige Bauweise der geplanten Chalets, deren Flachdächer zudem begrünt werden, fügt sich die geplante Bebauung sanft in die Landschaft ein und rundet den Ortsteil Halden an dieser Stelle ab. Dies wird auch durch die westlich anschließende Ausgleichsfläche gewährleistet.

Entwurfsplanung zur Neugestaltung des Bahnhofsareals in Gmund am Tegernsee

Am vergangenen Dienstag stellten wir im Gemeinderat die Entwurfsplanung zur Neugestaltung des Bahnhofsareals in Gmund am Tegernsee vor. Das rund 12.000 m² große Projektgebiet soll städtebaulich und verkehrlich neu geordnet werden. Geplant wird ein neuer leistungsfähiger Knotenpunkt für den ÖPNV mit zentralem Busbahnhof in direkter Verbindung zum Bahnhof, eine große Fahrradzentrale mit Lade- und Servicestation, einem Park-and-Ride-Parkplatz sowie einem attraktiven neuen Ankunftsort in Form eines hochwertig ausgestatteten neuen Bahnhofsplatz (siehe Collage) unter Einbindung des historischen, denkmalgeschützten Bahnhofgebäudes. Auch die entlang des Bahnhofgeländes verlaufende Bundesstraße soll in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim erneuert werden und zukünftig die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöhen. Neben den verkehrlich-funktionalen Aspekten liegen weitere Schwerpunkte in der Planung auf einer ortsverträglichen, hochwertigen Gestaltung, der Barrierefreiheit sowie der Entsiegelung, Ökologie und einer attraktiven Grünordnung.

17. März 2022

24. Februar 2022

Bebauungsplan mit Grünordnung „Berg IV“ in Rot an der Rot

Die Gemeinde Rot an der Rot verfolgt das Ziel, für jeden Ortsteil Bauflächen in ausreichendem Maß anbieten zu können, um den hohen Bedarf an Wohnraum decken zu können und um dem Wegzug gerade der jüngeren Bevölkerung zuvor zu kommen. Der Standort zeichnet sich durch seine Ortsrandlage im Nordwesten von Ellwangen sowie seine nach Süden ausgerichtete attraktive Hanglage am „Tristolzer Berg“ aus. Als Fortführung der bereits vorhanden Baugebiete (Bebauungspläne „Am Berg II“ und „Am Berg III“) eignet sich der Bereich aus städtebaulicher Sicht für eine Wohnnutzung.

Vor dem Hintergrund der vorhandenen topographischen Gegebenheiten sowie der Ortsrandlage ist die Integration der hinzukommenden Bebauung in die Landschaft sowie die Hanglage das vornehmliche Ziel. Dabei soll eine möglichst durchgängige und standortgerechte Durchgrünung innerhalb des Geltungsbereiches gewährleistet werden. Weiterhin wurde Wert darauf gelegt, die bereits vorhandene Fußwegebeziehung der Bestandsbebauung aufzugreifen und Richtung Westen weiterzuführen, mit dem Ziel, das Baugebiet nach außen hin zu öffnen.

Renaturierungprojekt Maiergraben – Herstellung einer Ökokontofläche für die Kreuzotter (Vipera berus)

Im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten (BaySf) erstellten wir entlang des Maiergrabens im Naturpark „Augsburg Westliche Wälder“ auf einer Länge von ca. 1 km ein Aufwertungskonzept für eine Ökokontofläche. Ziel der Maßnahmen ist die Entwicklung von Nahrungs- und Aufenthaltshabitaten für die stark gefährdete, besonders geschützte Kreuzotter (Vipera berus), die im Umfeld des Planungsraumes vorkommt. So wurde auf ca. 2,6 ha Fläche aus einem naturfernen Fichtenforst und dem geradlinig verlaufenden Maiergraben ein Biotopverbund aus 11 ephemeren Stillgewässern mit umgebenden lichten Schwarzerlen-Sumpfwäldern, Hochstaudenfluren, offenen Sonnenplätzen und Strukturelementen wie Wurzelstöcke und „Reptilienmeiler“ geschaffen.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie in unseren Referenzen

21. Februar 2022

15. Februar 2022

Herzlich Willkommen im Team!

Wir freuen uns über weiteren Zuwachs in unserem Team. Lara Rieger (links im Bild) und Georg Mai (nicht im Bild) verstärken unsere Stadtplanung. Robin Unseld (Zweiter von rechts) unterstützt zukünftig unsere Landschaftsplaner*innen und Kristina Dehn (rechts im Bild) gibt in der Objektplanung bei der Planung von Verkehrsanlagen Gas. Das LARS-Team wünscht einen guten Start und spannende Projekte!

Auch noch auf der Suche nach einem spannenden neuen Job in einem tollen Team? Wir suchen ständig neue Mitarbeiter*innen! Gleich nachschauen unter www.lars-consult.de/jobs

Pflanzplan für das Wohnquartier Halde in Kempten

In Hinblick auf die bereits stattfindenden und auch in der Zukunft weiter fortschreitenden dramatischen klimatischen Veränderungen erarbeiteten wir in enger Abstimmung mit den Herstellern Funke Kunststoffe und Meierguss zukunftsorientierte Baumgruben mit innovativen Belüftungs- und Entwässerungseinrichtungen für das 420 Wohneinheiten große Baugebiet Halde in der Stadt Kempten. Neben der technischen Planung der Baumgruben und Tiefbeete übernahm unser Büro auch die Pflanzplanung im Baugebiet. Die straßenbegleitenden Tiefbeete, die gleichzeitig zur Versickerung des Oberflächenwassers genutzt werden, wurden mit einer gleichzeitig attraktiven wie widerstandsfähigen, robusten Staudenmischung bestückt. Bei der Auswahl der Straßenbegleitbäume fanden neben einer attraktiven Gestaltung insbesondere die stadtklimatischen Anforderungen Berücksichtigung. Die ersten Baumgruben und Tiefbeete wurden bereits im vergangenen Jahr hergestellt. Die Bepflanzung soll im Zuge der Resterschließung erfolgen.

24. Januar 2022

19. Januar 2022

Ökologischer Ausgleich für das neue Wohnquartier Halde in Kempten

Mit der Entwicklung des neuen Wohnquartiers Halde auf einer Fläche von 26,1 ha ergibt sich gemäß §§14 ff. BNatSchG ein Ausgleichsflächenbedarf von rund 7,85 ha. Zur ökologischen Kompensation der durch das Vorhaben verursachten Eingriffe werden deshalb auf insgesamt 7,99 ha sukzessive Ausgleichsflächen geschaffen. Die Umsetzung der ersten Ausgleichsfläche läuft seit Oktober 2021. Auf einer ca. 4 ha großen Fläche werden neue Rückzugsmöglichkeiten für die lokale Flora und Fauna im urban geprägten Raum geschaffen. Dafür werden epherme Mulden und Steinschüttungshabitate hergestellt, Auen- und Feldgehölze gepflanzt und Blühstreifen sowie Hochstaudensäume angesät.

Auch dieses Jahr bilden wir wieder aus

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir auch heuer wieder die Anerkennung zum Ausbildungsbetrieb der IHK Schwaben erhalten. Aktuell absolvieren Florian (3. Lehrjahr) und Julia (2. Lehrjahr) ihre Bauzeicher*innen-Ausbildung in unserem Betrieb.

12. Januar 2022

25. Oktober 2021

Erschließung des dritten Bauabschnittes im Industrie- und Gewerbepark Unterallgäu

Nach den ersten beiden Bauabschnitten 2008 und 2013 wurde am 18.10.2021 die Erschließung im Bereich Eins des dritten Bauabschnitts des Industrie- und Gewerbeparks Unterallgäu abgenommen. Die vier Gemeinden Apfeltrach, Kammlach, Stetten, Unteregg und die Stadt Mindelheim stellen damit als „Zweckverband Industrie- und Gewerbepark Unterallgäu“ rund 5,3 ha für die weitere gewerbliche Entwicklung bereit.

Die Erschließungsarbeiten umfassten die Herstellung einer Linksabbiegespur auf der Staatstraße St 2037 inkl. Deckensanierung, den Bau von rund 2.500 m² Erschließungsstraße mit ca. 800 m Schmutzwasserkanal und ca. 560 m Wasserleitung. Zudem wurde ein Löschwasserbehälter mit 12 m Durchmesser, 4m Tiefe und 452 m³ Fassungsvermögen verbaut. Parallel dazu wurden Spartenleitungen für Telekom, Breitband, Erdgas, Strom und Straßenbeleuchtung eingezogen.

Dorfplatz mit Bachöffnung in Amberg nimmt Gestalt an

Der Dorfplatz um das neue Dorfgemeinschaftshaus in Amberg bei Buchloe nimmt konkrete Formen an. Gestern wurden mittels Autokran die vorgefertigten Ein- und Auslassbauwerke für die rund 70 m lange Öffnung des kleinen Hungerbaches entlang des Dorfplatzes gesetzt. Auch die mehrlagigen Muschelkalkquader für die Uferbefestigung und den Bachzugang sind bereits gesetzt. Voraussichtlich Ende dieser Woche können die Pumpen für die, während der Bauzeit notwendige Umleitung des Baches abgestellt werden und der Bach in sein neues Bachbett geleitet werden.

18. Oktober 2021

16. Oktober 2021

Bürgerinformation zur Neugestaltung des Ostbahnhofes in Kempten (Allgäu)

Am 15. und 16. Oktober veranstaltete das Amt für Tiefbau und Verkehr der Stadt Kempten zusammen mit dem Stadtteilbüro Kempten Ost und LARS consult eine Bürgerinformation zur geplanten Neugestaltung des Areals um den Ostbahnhof. Anwohner und interessierte Bürger konnten sich über Vorentwurfsvarianten zur Neugestaltung informieren und eigene Ideen und Anregungen miteinbringen. Die Stadt Kempten plant am Ostbahnhof die Realisierung eines neuen Mobilitätsknotenpunktes zur Stärkung des ÖPNV sowie des Radverkehrs, die Neuordnung des ruhenden Verkehrs sowie die gestalterische Aufwertung des Ostbahnhofes zu einem attraktiven Quartiersplatz. Zusätzlich zur Vor-Ort-Veranstaltung gibt es für die Bürger der Stadt Kempten auch die Möglichkeit, sich interaktiv über die App PlaceM in den Planungsprozess zu einzubringen.

Ideen für den Quartiersplatz im neuen Wohnbaugebiet Südwest III der Stadt Schwabmünchen

Nach der Begleitung der Stadt Schwabmünchen bei der Bauleitplanung für das rund 300 Wohneinheiten fassende neue Wohnbaugebiet "Südwest III" durften wir in einem weiteren Schritt im Auftrag der stadteigenen Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft GWS GmbH Vorentwürfe für den rund 2.800 m² großen Quartiersplatz erarbeiten. Am vergangenen Dienstag präsentierten wir unsere Ideen dazu im Bauausschuss der Stadt Schwabmünchen. Dem strengen Grundraster des Bebauungsplanes stellen wir als Kontrapunkt einen Platz mit organischer Formensprache gegenüber. Der zentral gelegene Platz soll zukünftig attraktiver Treffpunkt für die Bewohner des Quartiers werden und Möglichkeiten für Freizeitgestaltung, Außenbewirtung sowie kleinere Veranstaltungen bieten. Große, unversiegelte Flächen und eine attraktive Bepflanzung sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität und ein angenehmes Mikroklima. Barrierefreie Bushaltestellen, E-Ladestationen für PKW und Fahrräder sowie ein Carsharing-Point stärken den ÖPNV und klimafreundliche Fortbewegungsformen.

15. Oktober 2021

15. März 2022

Geh- und Radweg and der Ortsumfahrung Babenhausen

2014 wurde der Bau der Ortsumfahrung Babenhausen, die die St 2020 an die B 300 anbindet, von der Regierung von Schwaben planfestgestellt, allerdings wurde dabei kein durchgängiger, begleitender Geh- und Radweg geplant. Der Geh- und Radweg entlang der B 300 bis zum Fuggerweiher im Süden (ca. 420 m Länge) wurde ausgespart. Um diese Lücke zu schließen, beauftragte das Staatliche Bauamt Kempten unser Büro mit der Abhandlung der naturschutzfachlichen sowie artenschutzfachlichen Belange im Rahmen eines landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP). Darüber hinaus wurde im Bereich der bereits planfestgestellten Ortsumfahrung eine ergänzende Erfassung der Fledermausaktivitäten mittels Dauererfassung, Detektorbegehungen und Wärmebildkamera durchgeführt.

Über LARS consult

LARS consult GmbH ist ein interdisziplinär besetztes Planungs- und Ingenieurbüro mit Standorten in Memmingen und Augsburg. In unserem Büro sind die Fachdisziplinen Stadt- und Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Geographie, Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen sowie Biologie vertreten.

Standort Memmingen

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