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Aktuelles

18.03.2020

Auch unser Büro sieht sich in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und möchte angemessen auf die aktuelle Pandemie reagieren. Deshalb versuchen auch wir in unserem Wirkungsbereich die Maßnahmen der Behörden zu unterstützen und mögliche Übertragungswege des Virus zu reduzieren. Daher wird ab 19.03.2020 ein Großteil unserer Mitarbeiter zu Hause arbeiten, aber per Mail und Telefon wie gewohnt erreichbar sein. Auch die Telefonzentrale wird voraussichtlich besetzt bleiben.


Soweit als möglich sagen wir die Teilnahme unserer Mitarbeiter an Sitzungen und Außenterminen ab. Abstimmungstermine mit Auftraggebern, Behörden und Fachplanern sollten per Telefonkonferenz durchgeführt oder durch Schriftverkehr ersetzt werden. Die Betreuung laufender Baustellen wird jedoch unter Einhaltung der behördlichen Verhaltensregeln aufrechterhalten.


Selbstverständlich werden wir im Rahmen der gegeben Umstände versuchen, die vereinbarten Leistungen wie gewohnt zu erbringen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass es aber möglicherweise auf Grund höherer Gewalt zu Verzögerungen kommen kann.

10.01.2020

Die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) und die Vogel-Azurjungfer (Coenagrion ornatum) sind stark gefährdete bzw. vom Aussterben bedrohte Kleinlibellen, die Quellmoore, Bachläufe und Entwässerungsgräben mit Grundwassereinfluss besiedeln. LARS consult wurde von der Regierung von Schwaben beauftragt bereits bekannte schwäbische Vorkommen zu überprüfen und in Zusammenarbeit mit den Unteren Naturschutzbehörden und Landschaftspflegeverbänden Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung der Populationen zu entwerfen und umzusetzen. Im Rahmen des seit 2016 laufenden Biodiversitätsprojektes wurden darüber hinaus Workshops durchgeführt und ein Leitfaden zur schonenden Grabenpflege entwickelt.

 

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Abb.: Vogelazurjungfer (Coenagrion ornatum) bei der Eiablage, das Weibchen ist unter Wasser, Quelle: Norbert Steffan (links), Typischer Wiesengraben mit Quellwassereinfluss als Habitat der Helmazurjungfer (Coenagrion mercuriale), Burgstallmoos in Lindau (rechts)  
20.12.2019

Die Neuanlage eines ca. 80 Meter langen mäandrierenden Bachlaufes parallel zum technisch gefassten Senkelbach ist die letzte Ausgleichsmaßahme im Rahmen der Neugestaltung des zentralen Königsplatzes in Augsburg. Auf über 3.400 m² wurde im Ortsteil Oberhausen ein künstliches Fließgewässer parallel zum bestehenden Senkelbachgerinne geschaffen. Ziel der Maßnahme ist es, der lokalen Flora und Fauna im urban geprägten Raum neue Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen: Ein mäandrierender Bachlauf, unterschiedliche Bachbreiten und die Einbringung von Hindernissen, wie z. B. Totholz und Kiesbänke sorgen zukünftig für unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten. Flache, naturnah gestaltete Uferböschungen mit standortgerechter Auen- und Ufergehölzbepflanzung sowie die Anlage zusätzlicher extensiver Ruderalflächen mit Rohbodenauftrag und einer standorttypischer Ansaat von Wildblumen, Kräutern und Gräsern werten den Standort ökologisch weiter auf. Erste Bewohner haben sich zum Abschluss der Maßnahme bereits in der, aus Lehm und Ton erstellten mineralischen Abdichtung angesiedelt.

 

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Abb.: Neuanlage eines mäandrierenden Bachlaufes entlang des Senkelbaches in Augsburg

 

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