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Aktuelles

15.11.2019

Parallel zum Bebauungsplan erarbeitet unser Büro auch die Erschließung des neuen Marktoberdorfer Wohnquartiers auf dem ehemaligen Krankenhausareal an der Hochwiesstraße. Die Wettbewerbsidee eines hochwertigen, lebenswerten und nachhaltigen neuen Quartiers wird in enger Zusammenarbeit mit Bauverwaltung und Stadtrat nach und nach weiter detailliert. Am 04.11.2019 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss mit großer Mehrheit die Vorentwurfsplanung zur verkehrlichen Erschließung. Die Planung sieht einen verkehrsberuhigten Bereich für das gesamte Quartier vor. Eine homogene Oberflächengestaltung in gesägt-gestocktem Granit löst die Grenzen zwischen Fahr- und Gehbereichen auf und schafft Barrierefreiheit. Unterschiedliche Straßenraumbreiten mit gewollten baulichen Engstellen sorgen für Abwechslung und eine gezielte Geschwindigkeitsdämpfung. Der Quartiersplatz an der Saliterstraße und der geplanten Kindertagesstätte soll ein Ort der Begegnung innerhalb des Quartiers werden und mit seiner hochwertigen Ausstattung Möglichkeiten für eine multifunktionale Nutzung bieten. Pflanzflächen und Straßenbäume innerhalb der Straßenzüge sorgen für Durchgrünung und die Verbesserung des Mikroklimas innerhalb des Wohngebietes.

 

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Abb.: 3d-Skizze zur Vorentwurfsplanung - Blick von der Saliterstraße ins Quartier

 

 

 

08.11.2019

Die „Felderhalde“ ist bereits seit Generationen der Ski- und Rodelhang der Stadt Isny im Allgäu. Die Familienlifte Isny GmbH beabsichtigte die Erweiterung des bestehenden, stadtnahen Kleinskigebietes „Felderhalde“ um eine Sommernutzung durch einen Mountain-Bike-Park, um mit dem Ganzjahresbetrieb den langfristigen Erhalt der bestehenden Freizeitnutzung (bisher nur Winterbetrieb) an der Felderhalde sicherzustellen. Zu diesem Zweck ist die Errichtung von insgesamt drei Bike-Trassen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad vorgesehen. Als Zielpublikum werden schwerpunktmäßig Kinder, Jugendliche und junge Familien anvisiert. Ferner sollte in diesem Zuge ein Gebäude errichtet werden, in welchem eine familienfreundliche Gastronomie, einem heimischem Käseverkauf, sowie Ski- und Radverleih untergebracht werden sollten und welches sich baulich harmonisch in das Landschaftsbild einfügt. Mit dem Angebot soll der ganzjährige Freizeitwert der Stadt Isny für die Bevölkerung und für Gäste aufgewertet und attraktiviert werden.

 

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Abb.: Luftbild mit neuem Parcours im Bau

 

Nachdem die Felderhalde einen wichtigen und weithin einsehbaren Landschaftsbestandteil der Stadt Isny darstellt und der gesamte Hang als ökologische Ausgleichsfläche für unterschiedliche Bebauungspläne / Baugenehmigungen rechtskräftig ausgewiesen ist, bedurfte es zur Realisierung der o.g. Vorhaben detaillierter naturschutzfachlicher Vorleistungen sowie darauf aufbauender bauplanungsrechtlicher Leistungen, welche von unserem Büro durchgeführt wurden:

  • Naturschutzfachliche Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung
  • BP Sondergebiet Familienlifte Isny-Felderhalte, inkl. Umweltbericht
  • FNP Änderung „Sondergebiet „Skibetrieb und Mountainbike-Parcours“, inkl. Umweltbericht
  • Floristische-faunistische Kartierungen
  • Antrag auf Baugenehmigung Bike-Parcours
  • 2. Änderung Bebauungsplan Lohbauerstraße (Neukonzeption Ausgleichsflächen)


Das Projekt war gekennzeichnet durch eine komplexe Ausgangslage mit hohen Anforderungen an die naturschutzfachliche Eingriffs- / Ausgleichsbilanzierung, eine sehr offene und transparente Vorgehensweise, einen intensiven Austausch mit den Bürgern, einen engen Zeitplan und ein sehr gut abgestimmtes und sehr offenes Miteinander von allen Planungsbeteiligten.

 

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Abb.: Bebauungsplan Sondergebiet "Familienlifte Isny - Felderhalde"

 

05.08.2019

Nach dem Beschluss durch den Marktgemeinderat geht der Bebauungsplan mit Grünordnungsplan "Römerhöhe" nach §13a BauGB in die förmliche Beteiligung gem. § 3 Abs. 2 BauGB / § 4 Abs. 2 BauGB. Ziel der Ausweisung des neuen Baugebietes ist die Deckung des kurz- bis mittelfristigen Wohnraumbedarfs der ortsansässigen Bevölkerung. Ein wichtiges Anliegen der Planung ist die Integration der neuen Bebauung in die umgebende Bausubstanz und Baustruktur, insbesondere des Altortes Kellmünz. Dafür wurde in den Festsetzungen besonderer Wert auf eine regionaltypische Bauweise gelegt. Die Planung greift bestehende Fußwegeverbindungen und Gehölzstrukturen auf, ergänzt diese und bindet so das Neubaugebiet an den Altort an. Die neuangelegten Grünflächen dienen in ihrer Funktion nicht nur der Durchgrünung des Baugebietes sondern werden gleichzeitig als Versickerungsflächen gegen Hangwasser genutzt.

 

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Abb.: Ausschnitt aus dem Zeichnerischen Teil zum Entwurf

 

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