Auftraggeber: Autobahndirektion Südbayern
Projektgebiet: Autobahn A8 Karlsruhe - München von Anschlussstelle Ulm-West bis Autobahnkreuz Ulm/Elchingen


lars consult planfeststellungsverfahren a8 6 streifiger ausbau

 

Projektbeschreibung

Gegenstand des Projektes ist der Ausbau der Autobahn A 8 zwischen der Anschlussstelle Ulm-West und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen von bisher vier auf zukünftig sechs Fahrspuren. Die Autobahndirektion Südbayern (Dienststelle Kempten) beauftragte das Planungsbüro LARS consult damit, folgende Planungsunterlagen für das notwendige Planfeststellungsverfahren zu erstellen:

 

 

Leistungsumfang

  • Maßnahmenübersichtsplan (Unterlage 9.1)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan - Lageplan der landschaftspflegerischen Maßnahmen (Unterlage 9.2)
  • Maßnahmenblätter (Unterlage 9.3)
  • Tabellarische Gegenüberstellung von Eingriff und Kompensation (Unterlage 9.4)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan – Textteil (Unterlage 19.1.1)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan – Bestands- und Konfliktplan (Unterlage 19.1.2)
  • Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung / saP (Unterlage 19.1.3)
  • Angaben über die Umweltauswirkungen des Vorhabens nach § 6 UVPG zur Umweltverträglichkeitsprüfung (Unterlage 19.4.1)
  • Faunistischer Fachbeitrag (Unterlage 19.5)
  • Natura-2000-Verträglichkeitsvorprüfung der Ausgleichsflächenkonzeption (Unterlage 19.6)

 

 

Darüber hinaus wurden Teile des allgemeinen Erläuterungsberichtes (Unterlage 1) sowie des Regelungsverzeichnisses (Unterlage 11) durch LARS consult bearbeitet.

 

 

lars consult landschaftspflegerischer begleitplan a8 6 streifiger ausbau

 

 

Das länderübergreifende Projekt (Bayern und Baden-Württemberg) wurde in enger Absprache mit dem Regierungspräsidium Tübingen und der federführenden Regierung von Schwaben begleitet und die Planfeststellungsunterlagen Anfang Februar 2017 eingereicht. Der mit dem Ausbau entlang des mehr als 11,2 km langen Trassenabschnittes verbundene Eingriff in Natur und Landschaft wurde entsprechend den fachlichen Vorgaben der BayKompV bilanziert und durch ein umfangreiches landschaftspflegerisches Maßnahmenkonzept ausgeglichen.

 

Entlang der gesamten Trasse wurde besonderer Wert auf eine landschaftsgerechte Einbindung in das Landschaftsbild durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen gelegt. Die artenschutzfachlichen Belange wurden im Rahmen der beauftragten faunistischen Erfassungen sowie der speziellen artenschutzfachlichen Prüfung (saP) ermittelt und durch zahlreiche Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen sachgerecht abgearbeitet. Die Ausgleichsflächenkonzeption sieht Flächen in einem Umfang von insgesamt ca. 34,8 ha vor.